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Allgemeines

Zweckverband Trinkwasserversorgung Mühlhausen und Unstruttal

1. Allgemein

Der Zweckverband Trinkwasserversorgung Mühlhausen und Unstruttal setzt sich aus folgenden Städten und Gemeinden zusammen Stadt Mühlhausen mit den Ortsteilen Görmar, Felchta, Saalfeld und Windeberg. Gemeinde Unstruttal mit den Ortsteilen Ammern, Reiser und Dachrieden.

Ab 01. Januar 2009 trat die Gemeinde Menteroda mit dem Ortsteil Menteroda dem Verband bei.

2. Technische Daten

Die Versorgung des Verbandsgebietes erfolgt über die Gewinnungsgebiete Mühlhausen, Popperode und Ammern. Im Gewinnungsgebiet Popperode befinden sich vier Brunnen und zwei Quellfassungen (Grundsloch und Brunnen V). Die Brunnen sind 60 m-80 m geteuft.

Im Gewinnungsgebiet Ammern befinden sich vier Brunnen. Die Brunnen sind 50 m-70 m geteuft.

Die Versorgung der Gemeinde Menteroda erfolgt über das Gewinnungsgebiet Lochmühle in Körner, wo sich zwei Tiefbrunnen befinden. Die Brunnen sind ca. 50 m-60 m geteuft.

Im Verbandsgebiet werden ca. 37.650 Einwohner mit Trinkwasser versorgt. Der durchschnittliche Trinkwasserverbrauch liegt bei 105 Liter/Einwohner am Tag oder 38,4 m³/Einwohner im Jahr.

Auf Grund der höhenmäßigen Unterschiede in der Stadt Mühlhausen erfolgt die Versorgung der Stadt Mühlhausen in drei Druckzonen. Diese sind im einzeln die Druckzonen Unterstadt, Oberstadt und Ammern.

Das Versorgungsnetz hat eine Länge von ca. 230 km. Die Zahl der Hausanschlüsse beträgt ca. 8200 Stück.

3. Wasserverbrauch-Sparsamkeit

Der Wasserverbrauch der Haushalte sank in Thüringen um 40 bis 50 Prozent.

Dies resultiert durch anhaltende hohe Erwerbslosigkeit und reale Kaufkraftverluste, ergänzt um den Nachholbedarf bei vielen privaten Anschaffungen, haben den Trend zur Sparsamkeit im Wasserverbrauch weiter gefestigt. Auswirkungen hatten und haben ferner demographische Entwicklungen. Sinkende Einwohnerzahlen, vor allem im städtischen Raum tragen dazu bei, dass weniger Wasser verbraucht wird.



Einwohnerzahlen im Verbandsgebiet



Verband   Jahr  Einwohner  
  1994 42250  
 

     :

        :

 
   2009  37988 Beitritt Menteroda
  2012  37634  
  2014  37354  
  2016  37247  

Noch drastischer verlief die Entwicklung bei Gewerblichen und Großabnehmern, bedingt durch Schließungen von Industriebetrieben, geringere Betriebsgröße und die Umstellung auf ressourcenschonende Technologien.

Zusammenfassend lässt sich einschätzen, dass sich der dramatische Verbrauchsrückgang seit 1998 nicht mehr fortsetzt und sich eine Stabilisierung des Wasserverbrauches eingestellt hat.

Sparsamkeit lohnt sich das überhaupt?

Schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen ist ein Gebot unserer Zeit. Wo weniger Wasser verbraucht wird, muss auch weniger gewonnen, aufbereitet und entsorgt werden. Dem erfreulichen Trend zur Sparsamkeit stehen indes Kosten gegenüber, die zu großen Teilen unabhängig vom Verbrauch anfallen.

Haus oder Autobesitzer wissen:

Auf die Gesamtkosten hat es weniger Einfluss, wenn das Haus leer steht oder der Wagen nur zwei Wochen im Monat rollt.

So ist es auch beim Wasser. Rund 80 Prozent der entsprechenden Erlöse im Trinkwasserzweckverband werden schon allein zur Deckung der Fixkosten benötigt.

Gleichwohl Sparsamkeit lohnt sich. Sie schont die Natur, entlastet die Gemeinschaft. Der stabil niedrige Wasserbedarf im Verbandsgebiet ermöglicht dem Trinkwasserzweckverband eine klare Strategie für die Zukunft. Qualitätsverbesserung bei der Versorgung aller Abnehmer, Minimierung der Leitungsverluste, höhere Versorgungssicherheit durch Erneuerung überalterter Anlagen. Und dies alles bei einer möglichst geringen Kostenbelastung für die Bürgerinnen und Bürger, für die Unternehmen und für die öffentliche Einrichtung.

 



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